Laufband oder Walkingband
Die wohl klassischste und natürlichste Form des Ausdauertrainings ist das Laufen. Denn es trainiert das Herz-Kreislauf-System, steigert die Kondition. Es ist wie jeder Ausdauersport ein Ausgleich für Stress und wirkt daher positiv auf die Laune. Stoffwechsel und Fettverbrennung werden angekurbelt und dabei 70-75 Prozent der Körpermuskulatur beansprucht. Deshalb ist das Laufband auch in Fitnessstudios ein beliebtes Trainingsgerät. Da nicht jeder einen Wald oder Park direkt vor der Haustüre oder aus zeitlichen Gründen den Besuch im Fitnessstudio nicht einplanen kann, muss auf das Workout zu Hause ausweichen.
Daher ist ein Laufband ein optimales Gerät für den Heimsport. Neben der Unabhängigkeit von der Tageszeit und den Witterungsbedingungen sprechen natürlich auch Argumente wie eine genaue Kontrollierbarkeit der Geschwindigkeit für das Training auf einem Laufband. Dabei können moderne Geräte das Laufen unter Realbedingungen sehr gut simulieren. Der am Gerät angebrachte Monitor gibt Aufschluss über die Laufgeschwindigkeit, die zurückgelegte Entfernung, die gelaufene Zeit, den ungefähren Kalorienverbrauch und die Pulsfrequenz. Hochwertige Geräte haben wählbare pulsgesteuerte oder Streckenprogramme. Bei ersteren wird die Geschwindigkeit der aktuellen Pulsfrequenz angepasst.
Laufband kaufen
Personen, die zum ersten Mal ein Laufband benutzen, sollten sich zunächst langsam an die neue Bewegungsart gewöhnen. Denn die Tatsache, dass sich beim Laufband Läufer und auch der sonst feste Untergrund bewegen, ist gewöhnungsbedürftig.
Qualitätsmaßstäbe bei Laufbändern sind:
- - Leistung: Die Motorleistung ist ausschlaggebend für die Laufruhe des Geräts. Dies macht sich insbesondere bei langsamem Tempo und schweren Personen bemerkbar. Ambitionierte Läufer sollten ein Laufband mit 16 km/h Motorleistung bzw. 1,5 PS Dauerleistung wählen. Der Zusatz 'Dauerleistung' gewährleistet die Messdaten des Motors im eingebauten Zustand. Achtung: Peak-Power steht lediglich für die maximale Motorleistung im nicht eingebauten Zustand, daher rühren auch die vergleichsweise hohen Werte.
- Lauffläche: Die Lauffläche sollte nicht zu klein gewählt werden, denn sie ist entscheidend für die Sicherheit und den Komfort beim Lauftraining. Daher gilt, je größer die Fläche, desto angenehmer das Laufgefühl.
- – Die Dämpfung: Eine Dämpfung ist bei Laufbändern wichtig, um die Gelenke des Trainierenden nicht zu schädigen und den Laufkomfort zu erhöhen.
- – Der Trainingscomputer: er liefert wichtige Daten zum Läufer wie: Zeit, Geschwindigkeit, Entfernung, Steigung. Geschwindigkeit und Steigung sollten per Knopfdruck angepasst werden können. Sonstiges: Kalkulieren Sie eine hohe Benutzerbelastung mit ein, damit auch schweren Personen darauf laufen können.
- – Allgemeiner Komfort und Stabilität: Der Trainingscomputer sollte einfach zu bedienen sein und das Gerät schwer genug damit es einen sicheren Stand hat.
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